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Gert Wilden, Spross einer traditionsreichen böhmischen Musikerfamilie, studierte zunächst Komposition,
Klavier und Dirigieren am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium, Jazz sozusagen "auf der Straße".
Seine Faszination für die Wurzeln der schwarzen Kulturen führte ihn auf ausgedehnte Reisen nach
Brasilien und Afrika.
Als Livemusiker arbeitete er lange Jahre mit vielen wichtigen Vertretern der internationalen Jazz- und
Rockszene, darunter Billy Cobham, John Lord, Brian Auger, Hermeto Pascoal, Klaus Doldinger u.v.a.
Nach einer Phase der intensiven Auseinandersetzung mit den Konzepten der musikalischen Moderne
folgte eine Hinwendung zum Film, zunächst als Mitarbeiter an einer ganzen Reihe von Primetime
TV-Movies und -Serien. Später folgten erste Kinoprojekte wie der Cineastenkultfilm "Taxi Lisboa" von
Wolf Gaudlitz, der als eines von ganz wenigen Filmprojekten vom New Yorker Museum of Modern Art
angekauft wurde, oder Florian Gallenbergers mit einem Oscar ausgezeichneter Kurzfilm "Quiero Ser"
und viele andere.
Gert Wilden gehört mittlerweile zu den profiliertesten Komponisten der deutschen Filmmusikszene und
gilt als die Adresse für besondere Aufgaben.
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